Texte

Mit Feinarbeit und genügender Zeilenbreite bildet der Blocksatz ein ruhiges, harmonisches (fast einschläferndes) Satzbild.

Mit Feinarbeit und genügender Zeilenbreite bildet der Blocksatz ein ruhiges, harmonisches (fast einschläferndes) Satzbild, das vor allem für die klassische, symmetrische Buchtypografie der letzten 500 Jahre steht.

Indra Kupferschmidt, 2002.

Quelle: Buchstabenkommenseltenallein. Ein typografisches Werkstattbuch. 3. Aufl. Weimar: Universitätsverlag, 2002. S. 69.




Die Abstände über und unter der Linie müssen deutlich unterschieden sein, dennoch darf die Linie nicht an der folgenden Zeile kleben.

Die Linie als Kopflinie der darauffolgenden Textgruppe. Die Abstände über und unter der Linie müssen deutlich unterschieden sein, dennoch darf die Linie nicht an der folgenden Zeile kleben.

Hans Peter Willberg, 1997.

Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 147.




Man setzt den Satz zweispaltig oder dreispaltig, ohne zu bedenken, wie ermüdend das Lesen mehrspaltien Satzes ist.

Paul Renner, 1947.

Quelle: Das moderne Buch. Lindau: Jan Thorbecke, 1947. S. 32.




die letzte einheit der staben, wie auch die jeder geometrischen figur und aller kunstformen ist der einfache strich, die linie, gerade oder gebogen.

Walter Porstmann, 1920.

Quelle: Sprache und Schrift. Berlin: Verlag des Vereins Deutscher Ingenieure, 1920. S. 83.




Kommt auf die richtige Kombination von Schrift, Linienstärke und dem Abstand zwischen beiden an.

Kommt auf die richtige Kombination von Schrift, Linienstärke und dem Abstand zwischen beiden an. Der Einsatz von Farbe erfordert eine Schrift mit stabilem Körper.

Hans Peter Willberg, 1997.

Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 135.




Immerhin ist die Linie, die feine wie die kräftigere, ein dankbares und bequemes Element zur Gliederung […].

Immerhin ist die Linie, die feine wie die kräftigere, ein dankbares und bequemes Element zur Gliederung, in ihrer Wirkung der waagrecht laufenden Schriftzeile ebenso verwandt wie entgegengesetzt. Sie verschafft sich Geltung, ohne sich vorzudrängen, schließt hier mit Entschiedenheit ab und leitet dort, einem Zeilenfall angepaßt, aufs verbindlichste über. Auch als Senkrechte, mehr oder weniger kräftig, erfüllt sie eine wichtige Funktion.

Josef Käufer, 1956.

Quelle: Das Setzerlehrbuch. Die Grundlagen des Schriftsatzes und seiner Gestaltung. 3. Auflage. Stuttgart: Otto Blersch, 1965. S. 289.




eine geometrische schrift ist ein rückfall in den ästhetischen formalismus.

eine gute schrift kennt kein kreisrundes o oder ein a auf der basis eines gleichschenkligen dreiecks. eine geometrische schrift ist ein rückfall in den ästhetischen formalismus. eine lesbare und damit funktionelle schrift versucht, den schreib- und lesegewohnheiten des menschen gerecht zu werden.

Otl Aicher, 1991.

Quelle: Die Welt als Entwurf. Berlin: Ernst & Sohn, 1991. S. 91.




Die Faustregel für den Satz von Überschriften war immer, so viel Abstand zu lassen, wie ein i an Platz brauchen würde.

Die Faustregel für den Satz von Überschriften war immer, so viel Abstand zu lassen, wie ein i an Platz brauchen würde. Für bequemes Lesen von längeren Zeilen sollte der Wortabstand allerdings erheblich größer sein.

Erik Spiekermann, 2004.

Quelle: Über Schrift. Mainz: Verlag Hermann Schmidt Mainz, 2004. S. 133.




Heute brauchen die massgeblichen Typographen sowohl die Grotesk als auch die Antiqua.

Heute brauchen die massgeblichen Typographen sowohl die Grotesk als auch die Antiqua, setzen Bücher sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch, verwenden sowohl den freien Zeilenfall als auch den geschlossenen Satz. Alles ist stilistisch möglich, zeitgemäß möglich geworden. Geblieben sind nur noch offene Türen zum Einrennen.

Karl Gerstner, 1964.

Quelle: Programme entwerfen: statt Lösungen für Aufgaben Programme für Lösungen. 3. Ausgabe. Baden: Lars Müller, 2007. S. 58.




Den heutigen Forderungen am meisten entsprechend ist die Groteskschrift.

Den heutigen Forderungen am meisten entsprechend ist die Groteskschrift.

Herbert Bayer, 1926.

Quelle: Versuch einer neuen Schrift. In: Offset, Buch und Werbekunst. Das Blatt für Drucker, Werbefachleute und Verleger (“Bauhaus-Heft”; Leipzig), Nr. 7, 1926. S. 400.




Blocksatz stellt den Setzer oder sein Programm oft vor die Entscheidung: zu große Wortabstände oder schlechte und häufige Trennung.

Hans Peter Willberg, 1997.

Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 90.




Typografischer Wert ist jedes Teilchen des Materials, also: Buchstabe, Wort, Textteil, Zahl, Satzzeichen, Linie, Signet, Abbildung, Zwischenraum, Gesamtraum.

Auch die textlich negativen Teile, die nichtbedruckten Stellen des bedruckten Papiers, sind typografisch positive Werte. Typografischer Wert ist jedes Teilchen des Materials, also: Buchstabe, Wort, Textteil, Zahl, Satzzeichen, Linie, Signet, Abbildung, Zwischenraum, Gesamtraum.

Kurt Schwitters, 1924.

Quelle: Thesen zur Typografie. Aussagen zur Typografie im 20. Jahrhundert. Eschborn: Linotype GmbH, 1986. S. 18.




Die Strukturierung eines Textes durch Absätze ist Sache des Autors. Sache des Typografen ist es, das verständlich zu gestalten.

Hans Peter Willberg, 1997.

Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 122.




Zwei oder mehrere auf einer Buchseite nebeneinanderstehende Textspalten sind eine typographische Einheit. Sie müssen als Ganzes gesehen werden.

Zwei oder mehrere auf einer Buchseite nebeneinanderstehende Textspalten sind eine typographische Einheit. Sie müssen als Ganzes gesehen werden. Das gilt vor allem für das Verhältnis des Zwischenschlags zu den Ausgangs-›Leerzeilen‹.

Hans Peter Willberg, 1997.

Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 92.




Der Weg zur Schrift der Zukunft geht […] gewiß nicht über die Grotesk.

Der Weg zur Schrift der Zukunft geht [...] gewiß nicht über die Grotesk. [...] Die Grotesk Schriften – auch die besten – sind der klare Beweis dafür, wie notwendig Schraffierungen in der Werkschrift sind. Der unbefangene Laie empfindet es noch viel stärker als der Fachmann, welche Qual es ist, einen Grotesktext zu lesen, in dem sich die einzelnen Buchstaben nicht zu geschlossenen Wortbildern vereinen und das Auge ständig von einer Zeile in die andere gerät, weil jede Betonung der Waagerechten fehlt.

Konrad Friedrich Bauer, 1927.

Quelle: Zukunft der Schrift. In: Klimschs Druckerei-Anzeiger (Frankfurt a. M.), 54. Jg., 1927, H. 56. S. 1329-1330.




Um die Wirkung einer Arbeit zu steigern, bedient sich der Setzer der Linie, Farbfläche und des Ornaments.

Alle für den Wortlaut des Manuskriptes verwendeten Schriftlettern sind primäre Mittel. Um die Wirkung einer Arbeit zu steigern, bedient sich der Setzer der Linie, Farbfläche und des Ornaments. Das sind sekundäre Mittel. Die ersten muß er, die letzten kann er anwenden.

Josef Käufer, 1956.

Quelle: Das Setzerlehrbuch. Die Grundlagen des Schriftsatzes und seiner Gestaltung. 3. Auflage. Stuttgart: Otto Blersch, 1965. S. 290.




Linien sind ein klassisches typografisches Gestaltungselement.

Linien sind ein klassisches typografisches Gestaltungselement. Sie werden als Kopflinien, manchmal in Verbindung mit den lebenden Kolumnentiteln, als gliedernde Trennungslinien, am Fuß der Seite und in vielen anderen Situationen eingesetzt; in voller Satzspiegelbreite oder verkürzt.

Hans Peter Willberg, 1997.

Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 146.




Dieser wird in der klassischen Typografie für Titelsatz in Büchern oder Akzidenzen (Gelegenheitsdrucksachen) wie Einladungen oder Speisekarten verwendet, ist aber nicht für zusammenhängenden Text geeignet.

[...] Ebenfalls symmetrisch, aber flatternd ist Satz auf Mittelachse. Dieser wird in der klassischen Typografie für Titelsatz in Büchern oder Akzidenzen (Gelegenheitsdrucksachen) wie Einladungen oder Speisekarten verwendet, ist aber nicht für zusammenhängenden Text geeignet.

Indra Kupferschmidt, 2002.

Quelle: Buchstabenkommenseltenallein. Ein typografisches Werkstattbuch. 3. Aufl. Weimar: Universitätsverlag, 2002. S. 69.




Bilder

lehni-trueb_KunstvereinHarburgerBahnhof_07

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, gedrehte Zeilen, Groteskschrift, Linie

lehni-trueb_Cneai_33

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Antiquaschrift, Einzug

lehni-trueb_Album_02

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Groteskschrift, Titelei

lehni-trueb_Massstab1-1_08

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Flattersatz, Groteskschrift, Spaltensatz

lehni-trueb_Bekanntmachungen_05

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Groteskschrift, Linie, Pagina, Verzeichnis

lehni-trueb_Cneai_29

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Legende

lehni-trueb_Massstab1-1_07

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Flattersatz, Groteskschrift, Pagina, Spaltensatz

lehni-trueb_Baustelle Foederalismus_08

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Flattersatz, Groteskschrift, Pagina, Spaltensatz

lehni-trueb_Bekanntmachungen_10

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Groteskschrift, Legende, Pagina

lehni-trueb_Cneai_17

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, geometrische Formen, Groteskschrift, Überschrift

lehni-trueb_Massstab1-1_05

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Flattersatz, Groteskschrift, Spaltensatz

lehni-trueb_Baustelle Foederalismus_01

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Groteskschrift, Sperrung, Titelei, Versalien

lehni-trueb_Cneai_02

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Blocksatz, Flattersatz

lehni-trueb_Cneai_38

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Legende, Mittelachsensatz

lehni-trueb_Massstab1-1_06

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Flattersatz, Groteskschrift, Pagina, Spaltensatz

lehni-trueb_Cneai_37

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Groteskschrift, Legende, Linie, Pagina, Überschrift

lehni-trueb_Bekanntmachungen_09

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Groteskschrift, Legende, Pagina

lehni-trueb_Bekanntmachungen_07

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Flattersatz, Groteskschrift, Linie, Pagina, Überschrift

lehni-trueb_Bekanntmachungen_04

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Groteskschrift, Linie, Verzeichnis

lehni-trueb_Massstab1-1_01

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Einzug, Groteskschrift, Unterstreichung

lehni-trueb_Cneai_13

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Ausrücken, Einzug, Groteskschrift, Spaltensatz

lehni-trueb_Cneai_30

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Blocksatz, Groteskschrift

lehni-trueb_Cneai_43

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Blocksatz

lehni-trueb_Album_09

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Einzug, Flattersatz, Groteskschrift, Legende, Pagina

lehni-trueb_Massstab1-1_04

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Legende

lehni-trueb_Cneai_34

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Groteskschrift, Verzeichnis

lehni-trueb_Cneai_15

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags geometrische Formen

lehni-trueb_Massstab1-1_02

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Groteskschrift, Unterstreichung, Verzeichnis

lehni-trueb_Bekanntmachungen_12

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Groteskschrift, Linie, Überschrift

lehni-trueb_Cneai_22

(Lehni-Trüb)

Urs Lehni & Lex Trüb
Zürich, Schweiz
seit 2005
www.lehni-trueb.ch

tags Abbildung, Legende