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Typografie kann unter Umständen Kunst sein.
Quelle: Thesen zur Typografie. Aussagen zur Typografie im 20. Jahrhundert. Eschborn: Linotype GmbH, 1986. S. 18.
Überschriftzeilen werden nicht mit Blocksatz auf volle Satzbreite ausgetrieben.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 175.
Freistehende Zwei- oder Drei-Buchstabenwörter am Ende deiner Zeile iritieren. Die Trennung von Namen, Lebensdaten und abgekürzten Vornamen oder ähnlichem sind unerträglich.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 90.
Die symmetrische Anordnung mußte weichen: diese ist eine Ordnung der Ruhe. Das Lesen aber ist eine Bewegung von links nach rechts.
Quelle: Neue Typographie. In: Die Form. Zeitschrift für gestaltende Arbeit, Nr. 10. Berlin, 1926. S. 215.
Oft kann man beobachten, daß ein Buch oder eine andere Drucksache zwar gut aussieht, aber nicht funktioniert. Dann nützt das gute Aussehen nichts.
Die durchdachte typographische Gliederung und Auszeichnung dient in erster Linie der Funktion. Oft kann man beobachten, daß ein Buch oder eine andere Drucksache zwar gut aussieht, aber nicht funktioniert. Dann nützt das gute Aussehen nichts.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 121.
es gibt allerdings nicht wenige, die wie napoleon die schachregeln ändern wollen, nur weil sie schlechte spieler sind.
freiheit in der typographie als regellose kunst ist aber das ende der typographie. andererseits, kein gesetz, kein regelwerk ist selbstzweck. es gibt keines, das nicht veränderbar wäre. es gibt allerdings nicht wenige, die wie napoleon die schachregeln ändern wollen, nur weil sie schlechte spieler sind. napoleon hat sich die spielzüge herausgenommen, die ihn immer siegen ließen. meistens ist es mangel an können, wenn man sich an festgelegten regeln stößt.
Quelle: Typographie. 3. Aufl. Lüdenscheid: Ernst & Son, 1995. S. 16.
Typografischer Wert ist jedes Teilchen des Materials, also: Buchstabe, Wort, Textteil, Zahl, Satzzeichen, Linie, Signet, Abbildung, Zwischenraum, Gesamtraum.
Auch die textlich negativen Teile, die nichtbedruckten Stellen des bedruckten Papiers, sind typografisch positive Werte. Typografischer Wert ist jedes Teilchen des Materials, also: Buchstabe, Wort, Textteil, Zahl, Satzzeichen, Linie, Signet, Abbildung, Zwischenraum, Gesamtraum.
Die Typografie ist unlösbar mit der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung verbunden.
Quelle: Typolemik / Typophilie: Streiflichter zur Typographical Correctness. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2000. S. 203.
Sparsam mit Schriftmischungen!
Quelle: Das Setzerlehrbuch. Die Grundlagen des Schriftsatzes und seiner Gestaltung. 3. Auflage. Stuttgart: Otto Blersch, 1965. S. 281.
Schriftmischungen sind beschränkt, das heißt, es können nicht wahllos irgendwelche Schriften nebeneinander verwendet werden.
Quelle: Sechs Essays zur Typografie, Schrift, Lesbarkeit. Zürich / Sulgen: Niggli, 1996. S. 146.
Sind alle Zeilen und Satzgruppen ›auf Mitte‹ ausgeschlossen, so spricht man von Mittelachsen oder symmetrischer Typographie.
Sind alle Zeilen und Satzgruppen ›auf Mitte‹ ausgeschlossen, so spricht man von Mittelachsen oder symmetrischer Typographie. Entscheidend für die Gesamtform ist der Zeilenfall innerhalb der einzeinen Zeilengruppen und deren Verbindung untereinander.
Quelle: Das Setzerlehrbuch. Die Grundlagen des Schriftsatzes und seiner Gestaltung. 3. Auflage. Stuttgart: Otto Blersch, 1965. S. 285.
Man setzt den Satz zweispaltig oder dreispaltig, ohne zu bedenken, wie ermüdend das Lesen mehrspaltien Satzes ist.
Quelle: Das moderne Buch. Lindau: Jan Thorbecke, 1947. S. 32.
Um die Wirkung einer Arbeit zu steigern, bedient sich der Setzer der Linie, Farbfläche und des Ornaments.
Alle für den Wortlaut des Manuskriptes verwendeten Schriftlettern sind primäre Mittel. Um die Wirkung einer Arbeit zu steigern, bedient sich der Setzer der Linie, Farbfläche und des Ornaments. Das sind sekundäre Mittel. Die ersten muß er, die letzten kann er anwenden.
Quelle: Das Setzerlehrbuch. Die Grundlagen des Schriftsatzes und seiner Gestaltung. 3. Auflage. Stuttgart: Otto Blersch, 1965. S. 290.
In der Architektur ist es wie in der Typografie: zeitlos heißt oft nichts anders als langweilig.
Quelle: Ursache & Wirkung. Ein typografischer Roman. Erlangen: Context Verlag, 1982. S. 44.
Die Legende kann sich dem Satzspiegel respektive der Spalten- oder Bildbreite anpassen […].
Die Legende kann sich dem Satzspiegel respektive der Spalten- oder Bildbreite anpassen, sie kann aber auch hier die Zeilenlänge höchstens 60 bis 70 Zeichen betragen sollte.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 268.
Wenn die Typografie vom Inhalt ablenkt, wird sie zur störenden Dekoration.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 89.
Bei Unterstreichungen ist die Stärke der Linie zu bedenken, der Abstand der Linie von der Schriftlinie und die Frage, ob Unterlängen ausgespart werden sollen.
Quelle: Detailtypografie. Nachschlagewerk für alle Fragen zu Schrift und Satz. 4. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt Mainz, 2008. S. 277.
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