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Glaube an keine Regel, die du nicht geprüft hast, verwirf aber auch keine ungeprüfte. Es gibt zwar unsinnige, aber auch viele gut begründete Satzregeln.
Quelle: Typolemik / Typophilie: Streiflichter zur Typographical Correctness. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2000. S. 131.
Im Flattersatz wird selten getrennt, und es werden ›schöne‹ Trennungen gesucht.
Quelle: Detailtypografie. Nachschlagewerk für alle Fragen zu Schrift und Satz. 4. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt Mainz, 2008. S. 152.
Zwei oder mehrere auf einer Buchseite nebeneinanderstehende Textspalten sind eine typographische Einheit. Sie müssen als Ganzes gesehen werden.
Zwei oder mehrere auf einer Buchseite nebeneinanderstehende Textspalten sind eine typographische Einheit. Sie müssen als Ganzes gesehen werden. Das gilt vor allem für das Verhältnis des Zwischenschlags zu den Ausgangs-›Leerzeilen‹.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 92.
Daß eine funkelnagelneue Akzidenzschrift gestern eingelegt wurde, ist kein Grund, sie heute schon mit allen möglichen Grundschriften zu mischen.
Quelle: Das Setzerlehrbuch. Die Grundlagen des Schriftsatzes und seiner Gestaltung. 3. Auflage. Stuttgart: Otto Blersch, 1965. S. 279.
Um die Wirkung einer Arbeit zu steigern, bedient sich der Setzer der Linie, Farbfläche und des Ornaments.
Alle für den Wortlaut des Manuskriptes verwendeten Schriftlettern sind primäre Mittel. Um die Wirkung einer Arbeit zu steigern, bedient sich der Setzer der Linie, Farbfläche und des Ornaments. Das sind sekundäre Mittel. Die ersten muß er, die letzten kann er anwenden.
Quelle: Das Setzerlehrbuch. Die Grundlagen des Schriftsatzes und seiner Gestaltung. 3. Auflage. Stuttgart: Otto Blersch, 1965. S. 290.
Oft kann man beobachten, daß ein Buch oder eine andere Drucksache zwar gut aussieht, aber nicht funktioniert. Dann nützt das gute Aussehen nichts.
Die durchdachte typographische Gliederung und Auszeichnung dient in erster Linie der Funktion. Oft kann man beobachten, daß ein Buch oder eine andere Drucksache zwar gut aussieht, aber nicht funktioniert. Dann nützt das gute Aussehen nichts.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 121.
Die Abschnitt-Initialien können in der Grundschrift oder in einer konstrastierenden Schrift, im Grundschriftgrad, zum Beispiel halbfett, größer, mit oder ohne Einzug gesetz werden.
Die Abschnitt-Initialien können in der Grundschrift oder in einer konstrastierenden Schrift, im Grundschriftgrad, zum Beispiel halbfett, größer, mit oder ohne Einzug gesetz werden. Sie müssen deutlich sein, dürfen aber nicht dominieren und nicht den Eindruck von Kapitelinitialien erwecken.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 129.
Ob der Name des Autors, der Titel des Buches, der Untertitel und sogar der Verlag als geschlossene Gruppe, womöglich in einem Schriftgrad gesetzt werden können oder ob sie typographisch unterschieden und räumlich getrennt sein sollen, ist eine Frage der typographischen Weltanschauung und nicht der typographischen Gestaltung.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 317.
Die Frage bei der Wahl der Satzart heißt nicht: was gefällt mir?, sondern: welche Form ist für diesen Text richtig?
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 89.
Kapitälchen dürfen nicht durch Verkleinerung von Versalien, sogenannte falsche Kapitälchen, imitiert werden.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 83.
Gute Typografie kann man nicht ausrechnen.
Das ästhetische Feingefühl ist für einen Typografen ebenso wichtig wie die Kenntnis der Zusammenhänge. Gute Typografie kann man nicht ausrechnen. Dennoch ist die Entscheidung, ob zum Beispiel Block- oder Flattersatz gewählt wird, erst in zweiter Linie eine ästhetische, in erster Linie aber eine funktionale Entscheidung. Das gilt erst recht für differenziertere Textarten.
Es ist eine Sache, ob Bilder einem Text zugeordnet oder untergeordnet werden, und eine andere, ob sie allein für sich sprechen sollen, mit nur geringer Unterstützung oder Begleitung durch Texte, seien es erklärende Legenden oder parallellaufende selbständige Texte.
Quelle: Lesetypografie. 5. Auflage. Mainz: Verlag Hermann Schmidt, 2010. S. 279.
wer die mittelachse sucht, will in der regel macht demonstrieren.
macht hat eigene ästhetische gesetze. sie basieren auf der mittelachse. so ist auch der umkehrschluß naheliegend: wer die mittelachse sucht, will in der regel macht demonstrieren, sei es die macht von herrschem oder institutionen, sei es die macht des kaisers, des führers oder der kirche, der wirtschaft und der finanzen.
Quelle: Typographie. 3. Aufl. Lüdenscheid: Ernst & Son, 1995. S. 140.
Gute Manieren sind, auch im Gebrauch von Schrift, selten.
Quelle: Erfreuliche Drucksachen durch gute Typographie. Eine Fibel für jedermann. Ravensburg: Otto Maier, 1960. 3. Aufl. Augsburg: MaroVerlag, 1996. S. 7.
Gute Typografie ist übersichtlich, geordnet und schön; schlechte ist unübersichtlich, unordentlich und sieht häßlich aus.
Quelle: Thesen zur Typografie. Aussagen zur Typografie im 20. Jahrhundert. Eschborn: Linotype GmbH, 1986. S. 51.
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